Jahrelang war ich als Coach und Heiler unterwegs, half anderen und steckte gleichzeitig selbst in einem Loop fest, den ich kaum als solchen erkannte: einem stillen, unerbittlichen Drang, noch vollkommener zu werden. Noch weiter. Noch tiefer. Immer weiter.
Irgendwann begann ich, die Bibel anders zu lesen — metaphysisch, jenseits der Dogmen — und in diesen Texten begegnete mir eine Wahrheit, die ich bis dahin intellektuell kannte, aber nie wirklich gespürt hatte: Ich bin bereits vollkommen. Jetzt. Ohne Bedingung.
Als ich jede Arbeit an mir fallen ließ, folgte kein spirituelles Hochgefühl, sondern etwas viel Ruhigeres und Bleibenderes: eine Zufriedenheit, die ich nie durch Suchen gefunden hätte. Mehr Leichtigkeit, mehr Wunder, mehr von dem, wonach ich so lange gegriffen hatte. Weil ich aufgehört hatte zu greifen.
Seit 2015 begleite ich Menschen in genau diesem Moment — den Moment, in dem das ewige Streben leiser wird und darunter etwas sichtbar wird, das schon immer da war. Ich zeige ihnen, was sie bereits sind, jenseits der Methoden, der Konzepte, der spirituellen Schichten, die sich über die Wahrheit gelegt haben.
Was ich tue, ist kein Coaching im klassischen Sinne. Es ist Begleitung in die Erkenntnis, dass das Ego ein Meister der Tarnung ist und dass hinter seinem Loop etwas wartet, das keine Arbeit braucht.